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Rette deine Haut!
Hintergründe zu Sonne, Strahlung und Solarien
Rette deine Haut!
Hintergründe zu Sonne, Strahlung und Solarien

Deutsche Krebshilfe bietet Interessierten kostenloses Infomaterial


Frühling, Sonne, Freizeit! Für viele Menschen hat jetzt die schönste Zeit des Jahres begonnen. Der Deutschen Krebshilfe ist es ein Anliegen, die Menschen über den richtigen Umgang mit der Sonne zu informieren – denn mit einigen einfachen Regeln kann man die sonnige Zeit entspannt genießen, ohne sein Hautkrebs-Risiko zu erhöhen: „In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden, sich bevorzugt im Schatten aufhalten und vor allem keinen Sonnenbrand bekommen“, das empfiehlt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Wer diese Tipps beachtet, beugt Hautkrebs aktiv vor.“ Wichtig ist dies insbesondere, weil die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs stetig ansteigt.

Immer mehr Deutsche leiden an Hautkrebs. Derzeit erkranken jährlich bundesweit 195.000 Menschen neu an dieser Krebsart, 24.000 davon an dem
besonders gefährlichen malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs). Der größte Risikofaktor dafür ist die UV-Strahlung – ein vermeidbares Risiko: Denn wer sich umsichtig in der Sonne verhält und künstliche UV-Strahlung aus Solarien meidet, senkt sein individuelles Hautkrebs-Risiko.

Zum richtigen Sonnenschutz gehört eine sonnengerechte Kleidung: Kopfschutz, T-Shirt oder Hemd sowie Bermudas aus leichtem, aber sonnendichtem Gewebe, Schuhe, die den Fußrücken ausreichend bedecken, und eine gute Sonnenbrille. Beim Baden das T-Shirt anlassen! Alle unbedeckten Körperstellen sollten mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden. „Sonnencremes schützen richtig angewandt vor Sonnenbrand, nicht vor Hautkrebs. Sie sollten nicht dazu genutzt werden, den Aufenthalt in der Sonne auszudehnen“, erläutert Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP).

Krankenversicherte ab 35 Jahren erhalten auch im Rahmen der Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung beim Arzt Tipps zum UV-Schutz. Zudem werden bei der Untersuchung auf Hautkrebs individuelle Risikofaktoren ermittelt. Das Screening geht schnell und ist schmerzlos. Es wird vom Arzt ohne weitere Hilfsmittel mit bloßem Auge durchgeführt. Elf Millionen Versicherte haben dieses Angebot seit seiner Einführung im Juli 2008 bereits genutzt. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das wichtigste Ziel des Hautkrebs-Screenings – die Senkung der Zahl der Todesfälle beim malignen Melanom – schon in naher Zukunft erreicht werden kann“, betont Nettekoven.

Wer mehr über den richtigen Sonnenschutz und das Hautkrebs-Screening wissen möchte, erhält kostenlose Ratgeber, Präventionsfaltblätter und Plakate bei der Deutschen Krebshilfe. Kindern und Jugendlichen bieten die Deutsche Krebshilfe und die ADP altersgerechte Materialien an. Dazu gehören die Sonnengeschichte vom Clown Zitzewitz, ein Sonnen-Memory-Spiel sowie Bastel- und Malbögen. Alle Materialien gibt es bei der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 0228-7 29 90-0 und im Internet unter www.krebshilfe.de und www.hautkrebs-screening.de.

Interviewpartner auf Anfrage!
Bonn/Hamburg, 5. Mai 2010
Abdruck honorarfrei/Beleg erbeten

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Sigrid Altdorf, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V.,
Cremon 11, 20457 Hamburg, Telefon 040/20913 134, Fax 040/20913 161,
E-Mail: altdorf@unserehaut.de

Dr. Eva Kalbheim, Deutsche Krebshilfe, Buschstr. 32, 53113 Bonn,
Telefon 0228/72990-270, Fax 0228 / 72990-11, E-Mail: kalbheim@krebshilfe.de

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