Rette deine Haut!
Hintergründe zu Sonne, Strahlung und Solarien

Gerätetypen

Solarien sind in Deutschland weit verbreitet und viele Menschen die Möglichkeit zum Sonnenbaden unter künstlichem Licht. Seit 2012 gibt es über die UV-Schutzverordnung klare Vorschriften, an die sich die Betreiber von Solarien halten müssen. Bereits seit 2009 ist Minderjährigen die Nutzung von Solarien verboten und seit November 2012 müssen alle Solarienbetreiber die Vorschrfiten der gesetzlichen UV-Schutzverodnung einhalten. Solariengeräte dürfen demnach eine Strahlungsstärke von 0,3 W/qm nicht mehr überschreiten und Nutzer müssen zu ihrem Hauttyp und Hautkrebsrisiko fachkundig beraten werden und erhalten einen Bestrahlungsplan. Menschen mit dem Hauttyp I und II sollen ebenso wie Minderjährige von den Betreibern nicht zugelassen werden.

Die Kontrolle der UV-Schutzverordnung soll durch die Behörden der Länder erfolgen, die zum Teil noch benannt werden müssen. Früher griff die Gewerbeaufsicht in der Regel erst ein, wenn es in einem Sonnenstudio zu Zwischenfällen - zum Beispiel Verbrennungen - gekommen war, die ihr angezeigt wurden. Um so wichtiger ist es, dass jeder Einzelne über die gesundheitlichen Risiken der künstlichen Bestrahlung informiert wird und sich selbst ein Bild von der Qualität eines Sonnenstudios machen kann.

Benutzen Sie in Ihrem Sonnenstudio nur noch mit 0,3 W/m² gekennzeichnete Geräte!

Die Gerätetypen in Solarien unterscheiden sich durch die jeweiligen Anteile der UV-A- und UV-B-Strahlen sowie der Wirkungsstärke der Strahlen. Seit August 2012 ist die Bestrahlungsstärke von Solariengeräten reguliert. Demnach dürfen neue Geräte in Sonnenstudios nur zum Einsatz kommen, wenn sie eine maximale Bestrahlungsstärke von 0,3W/m² nicht überschreiten.
Letzte Aktualisierung: 29.11.2018