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Expertenworkshop zur Bürger- und Patientenorientierung in Berlin

Durch die informierte und partizipative Entscheidungsfindung soll die Bürger- und Patientenorientierung bei der Krebsfrüherkennung und der Versorgung krebskranker Menschen gestärkt werden. So ist es im Nationalen Krebsplan festgeschrieben. Wie die praktische Umsetzung dieses gesundheitspolitischen Ziels gelingen kann, diskutieren Experten beim Workshop „Informierte Entscheidung – Quo vadis?“ am 26. und 27. Februar in Berlin.

Zur Stärkung der Bürger- und Patientenorientierung hat der Nationale Krebsplans eine ganze Reihe von Empfehlungen entwickelt. Dazu gehört die ausgewogene und verständliche Information der Bevölkerung über Risiken und Nutzen von Krebsfrüherkennungsangeboten, qualitätsgesicherte, gut zugängliche und auf persönliche Lebensumstände zugeschnittenen Informations-, Hilfs- und Beratungsangebote für Krebspatienten und ihre Angehörigen sowie eine entsprechende Ausbildung von Ärzten zur Erfüllung ihrer Rolle als Berater und Entscheidungsunterstützer.

Wie die praktische Umsetzung dieser Empfehlungen verbessert werden kann, diskutieren führende Akteure des deutschen Gesundheitswesens ergänzt durch internationale Experten gemeinsam mit einem breiten Plenum bestehend aus Vertretern des Gemeinsamen Bundesauschusses, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Bundes- und Landesärztekammern, Patientenverbänden und weiteren relevanten Akteuren beim Workshop „Informierte Entscheidung – Quo vadis?“ am 26. und 27. Februar in Berlin. Stellvertretend für Krebspatienten und ihre Angehörigen wird außerdem Autorin Charlotte Link von ihren Erfahrungen berichten, die sie im letzten Jahr unter dem Titel „Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ veröffentlicht hat.

Der Workshop  wird von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Gesundheit organisiert. Im Rahmen des Nationalen Krebsplans soll mittels dieses Workshops eine konkrete, praxisbezogene „Roadmap – Informierte Entscheidung 2020“ abgestimmt werden. Der Nationale Krebsplan wurde im Juni 2008 vom Bundesgesundheitsministerium gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren initiiert, um die Probleme in der Krebsfrüherkennung und die onkologische Versorgung in Deutschland anzugehen. Ausführliche Informationen zum Nationalen Krebsplan finden Sie unter: http://www.bmg.bund.de/praevention/nationaler-krebsplan.html.


Mehr Informationen zum Workshop „Informierte Entscheidung – Quo vadis?“ auf Anfrage.

Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Henriette Bunde, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V., Cremon 11, 20457 Hamburg Telefon: 040 20913-134, Fax: 040 20913-161

E-Mail: bunde@unserehaut.de

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