Graustufen
Bilder deaktivieren
Sound bei Tastenanschlag
Schriftgröße
Rette deine Haut!
Hintergründe zu Sonne, Strahlung und Solarien
Rette deine Haut!
Hintergründe zu Sonne, Strahlung und Solarien

Deutsche Krebshilfe und ADP begrüßen Zustimmung der Bundesländer

Zu viel UV-Strahlung ist gefährlich. Am Freitag, dem 18. März 2011, hat der Bundesrat die Solarienschutzverordnung (UVSV) verabschiedet. Die Bundesländer stellten sich dabei hinter die vom Bundeskabinett beschlossene Verordnung, die vor den schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung in Solarien schützen soll. „Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V. begrüßen diesen Beitrag der Bundesländer für mehr Gesundheit“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Die Rechtsverordnung etabliert in Deutschland einen europaweit einzigartigen, soliden Schutz vor
UV-Strahlen für alle Verbraucher.“

Die „Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher UV-Strahlung“ (UV-Schutz-Verordnung) basiert auf dem Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NiSG), das seit August 2009 in Kraft ist. Die Verordnung fordert unter anderem eine fachliche Qualifikation für das Personal in Sonnenstudios und die Einhaltung der Bestrahlungsstärke von maximal 0,3 W/m² für alle Solariengeräte, stellt strenge Qualitätsanforderungen an die Betreiber von Solarien, verbietet Minderjährigen die Nutzung von Solarien in Sonnenstudios oder anderen öffentlich zugänglichen Räumen und regelt das Vorgehen bei Zuwiderhandlung.

Grund für die Regulierungen sind die großen Gesundheitsgefahren, die von künstlicher UV-Strahlung ausgehen: „Wer vor dem 35. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzt, steigert sein Risiko, am gefährlichsten Hautkrebs, dem Malignen Melanom, zu erkranken, um bis zu 75 Prozent“, so Professor Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der ADP. Rund 195.000 Menschen erkranken jährlich bundesweit an Hautkrebs, 24.000 davon an einem Malignen Melanom. Immer jüngere Menschen sind betroffen. Experten gehen von einer kontinuierlichen Steigerung der Neuerkrankungsrate an Hautkrebs bis zum Jahr 2050 aus. Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die UV-Strahlung der Sonne und aus Solarien. Die Deutsche Krebshilfe, die ADP und ihre nationalen und internationalen Partner-Organisation raten grundsätzlich von einer Nutzung von UV-Strahlung aus Solarien zu kosmetischen Zwecken ab. Weitere Informationen zum Thema „Hautkrebs und Solarien“ gibt es auch unter www.krebshilfe.de.

Pressemeldungen 2011

Besserer Gesundheitsschutz in Solarien

06.07.2011 - ADP begrüßt den Beschluss der UV-Schutz-Verordnung Die UV-Strahlung in Solarien ist ein … weiterlesen

Mehr Schutz vor künstlicher UV-Strahlung beschlossen

21.03.2011 - Deutsche Krebshilfe und ADP begrüßen Zustimmung der BundesländerZu viel UV-Strahlung ist … weiterlesen

Archiv

2021: 9 Einträge
2020: 6 Einträge
2019: 5 Einträge
2018: 4 Einträge
2017: 5 Einträge
2016: 5 Einträge
2015: 6 Einträge
2014: 7 Einträge
2013: 3 Einträge
2012: 9 Einträge
2011: 2 Einträge
2010: 8 Einträge
2009: 7 Einträge
2008: 11 Einträge
2007: 4 Einträge