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Rette deine Haut!
Hintergründe zu Sonne, Strahlung und Solarien
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Hintergründe zu Sonne, Strahlung und Solarien

Ziele und Arbeit von EUROSKIN

Die „European Society of Skin Cancer Prevention, EUROSKIN“, wurde 1999 gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Häufigkeit sowie die Erkrankungs- und Sterberate von Hautkrebs in Europa zu senken. Dies geschieht durch die gezielte Information der Bevölkerung über ein vernünftiges und bewussteres Verhalten gegenüber natürlicher sowie künstlicher UV-Exposition. Die Entstehung, Behandlung und Vermeidung von Hautkrebs ist ein komplexes länderübergreifendes Geschehen, das nur durch koordinierte und harmonisierte europäische sowie weltweit eingebundene Maßnahmen wirkungsvoll beeinflusst werden kann. Durch eine Kooperation von Grundlagenwissenschaften und klinischer Forschung soll die Basis für eine gezielte Information der Bevölkerung in Europa geschaffen werden. EUROSKIN kooperiert mit den zentralen Fachgesellschaften in Europa, wie z. B. ICNIRP, International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection e. V., Union Internationale Contre le Cancer UICC, United Nations Environmental Program UNEP, World Health Organization WHO (intersun program). Sie führt in regelmäßigen Abständen wissenschaftliche Konferenzen zu aktuellen Fragen durch.

Ein Schwerpunkt der Arbeit von EUROSKIN ist die Information der Bevölkerung und der Verantwortlichen im Gesundheitswesen über gesundheitliche Risiken der Nutzung von künstlicher UV-Strahlung in Sonnenstudios. EUROSKIN setzt sich für eine harmonisierte europäische Regulierung von Sonnenstudios und ihrer Nutzung ein.

  • 2000 wurde auf der 1. internationalen EUROSKIN-Konferenz in einem gemeinsamen Workshop mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Hamburg die Empfehlung formuliert, UV-Bräunungsgeräte nicht zu kosmetischen Zwecken zu nutzen. Bei Kenntnis der Tatsache, dass Solarien trotz dieser Empfehlung immer noch genutzt werden, sieht die WHO die Notwendigkeit für Empfehlungen oder gesetzliche Regulierungen betreffs der Nutzung von Solarien, um die gesundheitlichen Risiken zu reduzieren. Die WHO fordert die Regierungen auf, effektive Gesetze für die Nutzung von Solarien zu erlassen. Von höchster Priorität sollte dabei ein Verbot der Nutzung für Jugendliche unter 18 Jahren sein sowie ein Bann über Sonnenstudios, die kein bzw. ungeschultes Personal einsetzen.
  • Im März 2005 wird die stellvertretende Generalsekretärin der WHO, Dr. Kerstin Leitner, wie folgt zitiert: "There has been mounting concern over the past several years that people and in particular, teenagers, are using sunbeds excessively to aquire tans which are seen as socially desirable. However, the consequence of this sunbed usage has been a precipitous rise in the number of skin cancer cases. We are therefore calling attention to this fact and we would hope that this recommendation will inspire regulatory authorithies to adopt stricter control on the usage of sunbeds." Trotz dieser eindeutigen Position der WHO sowie der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) und der von EUROSKIN zur Solariennutzung und ihrer Regulierung gibt es weltweit sowie europaweit noch keine oder nur wenige abgestimmte Regulierungen.
  • EUROSKIN reicht 2005 einen „Code of Practice for artificial Tanning“ bei der EU ein, der einen Katalog von Minimalforderungen auflistet, welcher als Grundlage für eine freiwillige oder gesetzliche Regulierung von Sonnenstudios dienen könnte.
  • In der EU hat diese Initiative mit dazu beigetragen, dass im Juni 2006 das Scientific Committee on Consumer Products (SCCP) der EU einen Bericht veröffentlichte, der festhielt, dass Solarienbesuche wahrscheinlich Maligne Melanome hervorrufen, dass Jugendliche unter 18 Jahren Solarien nicht nutzen dürfen und dass die UV-Bestrahlungsstärke der Solarien, die in Sonnenstudios eingesetzt werden, 0,3 W/m² nicht übersteigen darf.

 

Board of Directors

PresidentProf. Dr. Eckhard Breitbart
Dermatologisches Zentrum
Buxtehude, Germany
 
President ElectDr. Jean Francois Doré
Institut national de la santé et de la
recherche medicale / INSERM
Lyon; France
 
TreasurerDr. Beate Volkmer
Dermatologisches Zentrum
Buxtehude, Germany
 
Secretary GeneralDr. R. Greinert
Dermatologisches Zentrum
Buxtehude, Germany

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

EUROSKIN c/o Sigrid Altdorf, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V., Cremon 11, 20457 Hamburg, Telefon: 040 20913-134, Fax: 040 20913-161,
E-Mail: info@unserehaut.de

Pressemeldungen 2007

EUROSKIN

17.10.2007 - Ziele und Arbeit von EUROSKINDie „European Society of Skin Cancer Prevention, EUROSKIN“, wurde 1999 gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Häufigkeit sowie die Erkrankungs- und … weiterlesen

Positive biologische Wirkung von UV-Strahlung

17.10.2007 - HintergrundinformationVom Körper wird Vitamin D3 benötigt, um Phosphor und Kalzium zu verwerten, welche für den Aufbau und Erhalt der Knochen benötigt werden. Dieses Vitamin wird im Körper … weiterlesen

Empfehlungskatalog verabschiedet

17.10.2007 - EUROSKIN verabschiedet Empfehlungskatalog für die Nutzung von Sonnenstudios in EuropaZum Abschluss der 5ten Internationalen EUROSKIN-Konferenz ‘Reducing the Health Risks of Sunbed Use – Needs … weiterlesen

5. Internationale EUROSKIN-Konferenz

17.10.2007 - Zu wenig Regulation trotz hoher Hautkrebszahlen Hautkrebs ist mit mehr als 3 Millionen Neuerkrankungen die weltweit häufigste Krebserkrankung. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 140.000 … weiterlesen

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