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Rette deine Haut!
Hintergründe zu Sonne, Strahlung und Solarien
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04.02.2021

Weltkrebstag – Jedes Engagement zählt

© https://www.worldcancerday.org/

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Er wurde im Jahr 2000 von der Union für Internationale Krebsbekämpfung (UICC) ins Leben gerufen, der über 1200 Krebshilfe-Organisationen in über 170 Ländern angehören. Ziel ist es, das weltweite Bewusstsein für Krebserkrankungen und Prävention zu schärfen und persönliche, kollektive und staatliche Maßnahmen dafür zu fördern. Das diesjährige Motto, "Ich bin und ich werde" bezieht sich auf das Handeln und das Engagement jedes Einzelnen.

Selbsthilfegruppen arbeiten ehrenamtlich und vielfältig

Engagement zu Hautkrebs kann sich unterschiedlich gestalten. Mit als erstes zu nennen ist dabei die Arbeit der Hautkrebs-Selbsthilfe, zum Beispiel im Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. (HKND). Im HKND sind Selbsthilfegruppen aus verschiedenen Regionen Deutschlands organisiert. Sie leisten eine essenzielle Arbeit für Patient*innen, Angehörige und die Durchsetzung ihrer Interessen. Dazu gehört die Organisation von regelmäßigen Gruppentreffen und -aktivitäten und die Planung und Durchführung von Fachgesprächen und Beratungen für die verschiedenen Herausforderungen von Hautkrebspatient*innen im Alltag. Darüber hinaus ist das HKND auf nationaler und internationaler Ebene auf Kongressen vertreten und in Netzwerke und Fachgremien eingebunden, wo sie sich für die Interessen von für Patient*innen und Angehörigen einsetzen. All diese Arbeit leisten die Selbsthilfegruppen ehrenamtlich, in ihrer Freizeit. Auf der Homepage des HKND werden Informationen zu all diesen Themen bereitgestellt.

Jede und jede kann ein Vorbild sein

Auch im Bereich Hautkrebsprävention gibt es viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Das fängt beim eigenen Verhalten und Lebensstil an und der Bereitschaft, sich zu informieren an. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Vorbildwirkung für das eigenen Umfeld, die jeder und jede ausüben kann. Auch der Einsatz von Eltern und Erziehungsberechtigten, die sich um guten Sonnenschutz für ihre Kinder kümmern, ist ein ganz wesentlicher Beitrag zur Hautkrebsprävention. Dasselbe gilt für Schulen und Kindertageseinrichtungen, die Projekte zum Thema Sonnenschutz in ihren Einrichtungen durchführen und, Sporttrainer*innen, die die UV-Strahlung beim Sport im Freien berücksichtigen und viele andere gesellschaftliche Beiträge. Auch künstlerisch kann sich dem Thema Schutz vor UV-Strahlung genährt werden.

Klimawandel - ein Zukunftsthema für Hautkrebsprävention

Eins von vielen Themen, auf das die Fachwelt in Bezug auf Hautkrebs aufmerksam macht, ist der Klimawandel beziehungsweise die globale Erwärmung. Im vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) initiierten UV-Schutz-Bündnis sind 20 verschiedene wissenschaftliche Organisationen vereinigt und weisen darauf hin, dass durch ansteigende Temperaturen sich zukünftig auch unser Verhalten gegenüber der Sonne verändern wird. In einem Grundsatzpapier ruft das UV-Schutz-Bündnis dazu auf, in Bezug auf Stadtplanung die Auswirkungen von UV-Strahlung besser zu erforschen und in bauliche und planerische Konzepte mit einzubinden.

All dies zeigt nur einen Ausschnitt davon, wie das Motto des diesjährigen Weltkrebstag „Ich bin und ich werde" gelebt wird. Weitere Informationen und Aktionen gibt Beispiel auf der offiziellen internationalen Kampagnenseite der UICC und auf der Aktionsseite der Deutschen Krebshilfe dazu.

Autorin

Henriette Bunde ist verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ADP.
E-Mail: bunde@unserehaut.de